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Damenbart

 

Damenbart

Ein Damenbart kann ganz schön frustieren.

Als Damenbart wird ein körperliches Phänomen bezeichnet, das bei ungefähr jeder zehnten Frau weltweit auftritt und durch verstärkte Behaarung zwischen Oberlippe und Nasenansatz, seltener auch am Kinn und Wangen sichtbar ist.

Die Ursachen können sowohl genetischer Art oder aber durch ein Ungleichgewicht des Hormonhaushalts gekennzeichnet sein, beispielsweise durch eine Überproduktion von männlichen Sexualhormonen oder einen Mangel an Östrogen, dem weiblichen Sexualhormon.

Da Gesichtsbehaarung bei Frauen überwiegend – und vor allem von Männern –  als unästhetisch und störend empfunden wird, leiden die meisten betroffenen Frauen unter einem Damenbart und suchen nach Mittel und Wegen, um die unerwünschten Haare zu beseitigen.

Je nach Beschaffenheit, Farbe und Dichte des Damenbarts kommen dabei mehrere Methoden zur Haarentfernung in Betracht.

Der Epilierer

Mithilfe eines Epilierers werden die Haare maschinell ausgezupft. Anders als bei einem Rasierer werden die Härchen nicht knapp oberhalb der Haut abgeschnitten, sondern mitsamt der Wurzel herausgerissen.

Der Nachteil bei dieser Methode ist, dass die Prozedur je nach Empfinden äußerst schmerzhaft sein kann; der Vorteil liegt darin, dass das Nachwachsen der Haare lange dauert und man somit für bis zu vier Wochen Ruhe vor dem ungewollten Haarwachstum hat.

Wer die Wahl hat, hat definitiv die Qual: hier finden Sie eine große Auswahl an Epilierern.

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Bleichcreme

Möchte man auf eine möglicherweise schmerzhafte Prozedur verzichten und hat zudem auch nur wenig Haarwachstum über der Oberlippe vorzuweisen, kommt ein Bleichmittel in Frage.

Das Ziel hierbei ist, dass die Haare des Damenbartes so gefärbt werden, dass sie optisch nicht von dem Gesichtshautton zu unterscheiden sind. Vorteilhaft hierbei ist, dass diese Methode nicht nur äußerst kostengünstig ist, Haarbleichemittel sind darüber hinaus sowohl in Drogerien, Apotheken oder auch gut sortierten Supermärkten erhältlich.

Nachteilig ist, dass Frauen mit empfindlicher Haut häufig mit Rötungen oder Irritationen auf die Inhaltsstoffe reagieren; außerdem werden die lästigen Härchen nicht entfernt, sondern lediglich unsichtbar gemacht.

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Entwachsen

Bei einer Behandlung mit Wachs werden die störenden Haare des Damenbartes – wie beim Epiliergerät – mitsamt Wurzel ausgerissen. Man kann bei dieser Methode sowohl Kaltwachsstreifen als auch Warmwachs benutzen.

Die Prozedur ist weniger schmerzhaft als beim Epilieren und dadurch, dass die Wurzel mit herausgezupft werden, hat man für vier bis sechs Wochen Ruhe, bis die Haare wieder nachwachsen. Die Anwendung mit Kaltwachsstreifen ist denkbar einfach:

Die Streifen werden kurz zwischen den Händen erwärmt, ehe sie an die zu behandelnde Stelle aufgedrückt und schließlich mit einem einzelnen, beherzten Ruck wieder abgezogen werden.

Die Behandlung mit Warmwachs verläuft ähnlich unkompliziert, wobei hierbei das Wachs erst erwärmt werden muss, ehe es mit einem Spatel aufgetragen wird. Vorteilhaft bei der Wachsmethode ist der günstige Preis sowie die schnelle Behandlung; ein Nachteil ist, dass die Haare erst eine gewisse Länge haben müssen, ehe man das Wachs benutzen kann, da das Wachs sonst nicht greifen kann.

Haarentfernungscreme

Viele Frauen, die ihren Damenbart loswerden wollen, haben die Creme Vaniqua für sich entdeckt, die den Wirkstoff Eflornithin enthält, der bewirkt, dass das Haarwachstum reduziert und dauerhaft verlangsamt wird.

Die betroffenen Partien werden zwei Mal täglich – morgens und abends – durch dünnes Auftragen der Creme behandelt. Der Erfolg wird in Form von drastisch reduziertem und dünnem Nachwachsen des Damenbartes nach etwa sechs bis acht Wochen sichtbar.

Der Vorteil ist, dass die Creme für jeden Haartyp geeignet ist, gut verträgliche Inhaltsstoffe hat und schmerzfrei anzuwenden ist, darüber hinaus bietet die Creme eine dauerhafte Lösung an, da mit steigender Behandlungsdauer das Haarwachstum so reduziert ist, dass Haare nur noch vereinzelt wahrnehmbar sind.

Der Nachteil ist, dass die Creme täglich aufgetragen muss und relativ teuer ist; auch dauert es im Vergleich zu anderen Methoden lange, bis sich erste sichtbare Erfolge einstellen.


Lasern der Haare

Haarentfernung Laser

Haarentfernung per Laser kann eine lohnende Investition sein.

Eine relativ neue Methode zur Haarentfernung ist das Lasern. Hierbei wird die Wurzel in meist mehreren Sitzungen durch Lichtstrahlen in einer bestimmten Wellenlänge zerstört, so dass die Haare deutlich langsamer und immer schwächer nachwachsen.

Der Erfolg ist dafür auch dauerhaft  und die Haare wachsen nach einer bestimmten Behandlungszeit, wenn überhaupt, nur noch vereinzelt nach. Dies hat allerdings seinen Preis: Pro Sitzung werden bis zu 60 EUR fällig und es sind etwa 6 bis 8 Sitzungen notwendig, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen.

Nachteilig neben den hohen Kosten ist hierbei auch, dass die Methode nicht für alle Frauen geeignet ist. Wer etwa eine sehr empfindliche Haut hat, die zu Pigmentstörungen neigt, wird auf eine Laserbehandlung leider verzichten müssen.

Hier finden Sie weitere Informationen.


Fazit

Da die meisten Frauen mit Damenbart leider nicht über das Selbstvertrauen einer Frida Kahlo verfügen, die sich nicht darum scherte, was man über ihre Gesichtsbehaarung dachte, ist es ratsam, sich die lästigen Härchen mithilfe verschiedener Mittel vom Leibe zu halten oder sie aber geschickt unsichtbar werden zu lassen.

Je nach Budget und Zeitaufwand, den frau investieren möchte, stehen hierbei verschiedenste Mittel zur Verfügung. Erträgt man Schmerzen, ohne mit der Wimper zu zucken, ist es ratsam, über die Anschaffung eines Epilierers nachzudenken oder die zu entfernenden Haare mit Wachs zu behandeln.

Möchte man lieber auf Aua Aua verzichten, kann man auf Bleich- oder Haarentfernungscremes zurückgreifen. Ist eine dauerhafte Haarentfernung erwünscht, kann möglicherweise Lasern das Zauberwort sein.

Auf dem Weg zu glatter Haut kann experimentiert werden und das schöne ist: Für jede Frau lässt sich garantiert eine Lösung finden…


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